WordPress auf einem Raspberry Pi installieren

WordPress ist ein sehr umfangreiches CMS. WordPress wird nicht nur als Blogsystem verwendet,
sondern, es kann auch als Internetseite verwendet werden.
Wordpress hat eine riesen Community und eine unzählige Anzahl an Themes und Plugins.

Da der Raspberry etwas schwachbrüstig ist Out-of-the-Box, müssen wir noch
bisschen an der Performance schrauben:

Step 1) Raspberry Pi Performance Tuning
Das Overclocking habe ich bereits in einem
anderen Beitrag beschrieben. Um zum Beitrag zu gelangen bitte hier klicken.

Step 2) Da der Raspberry Pi sein Arbeitsspeicher mit der GPU teilt, und da wir in diesem Fall die GPU
nicht viel in Anspspruch nehmen können wir im:
sudo raspi-config
-> Advanced Options->Memory Split
Der GPU geben wir 26 MB, dies sollte genügen.

Step 3) Schlanker Webserver – lighthttpd
Auf dem Raspberry sollten wir einen performanten Webserver nehmen,
ich habe mich nun auf dem Resourcen schonenden Lighttpd entschieden.

sudo apt-get install lighttpd php5 php5-cgi php-apc php5-mysql mysql-server

Step 4) lighthttpd & MySQL Autostart
Nun müssen wir festlegen, dass die MySQL Datenbank und der Webserver
automatisch starten:

sudo update-rc.d mysqll defaults
sudo update-rc.d lighttpd default

Step 5) PHP aktivieren
Da WordPress hauptsächlich mit PHP läuft, müssen wir dieses natürlich noch aktivieren:

sudo lighty-enable-mod fastcgi
sudo lighty-enable-mod fastcgi-php

Step 6) PHP beschleunigen
Damit PHP noch etwas runder und schneller läuft müssen wir die ACPCache optimieren.

Wir öffnen die apc.ini:

sudo nano /etc/php5/conf.d/20-apc.ini

Diese sollten wir so anpassen, dass sie anschließend wie folgt aussieht:

extensions=apc.so
apc.enabled=1
apc.file_update_protection=2
apc.optimization=0
apc.shm_size=32M
apc.include_once_override=0
apc.shm_segments=1
apc.gc_ttl=7200
apc.num_files_hint=1024
apc.enable_cli=0

Step 7) Webserver neustarten
Nachdem wir die Änderungen gespeichert haben und damit die Änderungen aktiv sind,
müssen wir den Webserver neustarten:
sudo service lighttpd restart

Step 8) WordPress installieren
Nun wechseln wir in das durch dem Webserver angelegte www-Verzeichnis:

cd /var/www

Step 9) In diesem Verzeichnis laden wir uns
die aktuelle WordPress Installation herunter und entpacken diese anschließend

wget http://wordpress.org/latest.zip
unzip latest.zip

Step 10) Berechtigungen im www-Verzeichnis setzen

cd /var/www
sudo chown -R www-data:www-data wordpress

Step 11) Datenbank vorbereiten
Wie die meisten aktuellen Blogsysteme benötigt man eine Datenbank.
DAzu loggen wir uns in das Datenbanksystem ein:

mysql -u root -p

Step 12) Datebank erstellen
Nun geben wir das folgende ein und passen das Passwort an.

create database wordpress;
create user ‘wp_user’@’localhost’ identified by ‘irgendeinpasswort’;
grant all privileges on wordpress.* to ‘wp_user’;
flush privileges;

exit;

Step 12) WordPress installieren
Zu guter letzt installieren wird WordPress.
Dazu rufen wir im Browser
folgenden Link auf und geben dort die entsprechenden Daten ein:
http://Addresse_meines_Raspberry/wordpress

WordPress läuft nun recht geschmeidig.

Comments

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2 Gedanken zu „WordPress auf einem Raspberry Pi installieren

    1. Christopher

      Hi,
      was möchtest du genauer wissen? Um Ressourcen zu sparen passen wir das PHP bisschen an damit es flüssiger läuft und anstatt als Webserver den Apache zu nehmen, der den Rasberry Pi sehr ausbremst, nehmen wir Light HTTP.
      Die Tage kommt noch ein neuer Artikel wie man noch mehr Performance aus dem Raspberry Pi heraus kitzelst.

      Antworten

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